Mit schwierigen Bedingungen hatte am Wochenende die Wettfahrtleitung beim Harder Cup zu kämpfen. Am Samstag gab es so gut wie keinen Wind, Wettfahrtleiter Jürgen Peter war dennoch glücklich, dass er wenigstens einen abgekürzten Lauf werten konnte. Nach langem Warten auf weiteren Wind ging es zurück ins Clubheim des Yachtclubs Hard auf die Fähre, auf der ein Caterer ein leckeres Spanferkel brachte.
Weil es den ganzen Samstag nur zu einem Lauf reichte und die Wetterprognose weiterhin hochdruckbedingt heiß und flau war, setzte die Wettfahrtleitung auf frühes Aufstehen. Die Auslaufbereitschaft wurde auf sieben Uhr morgens festgesetzt. Zum Lohn gab es bei drei bis vier Beaufort aus Süd eine schöne, schnelle und reelle Wettfahrt. Das war es dann auch für den Rest des Tages. Der Wind drehte auf West und schlief kurz nach einem weiteren Start ein.
„Es ist etwas schade, dass wir in diesem Jahr so wenig Boote sind,“ meinte Lacustre-Präsident Ernst Zollinger. „Aber im nächsten Jahr werden wir wieder mehr.“
Bei den Lacustre und bei den 30qm Schärenkreuzern waren je sieben Boote am Start, die 45qm Nationalen Kreuzer hatten vier Starter.
Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard siegte bei den Lacustre, Kurt Huppenkothen vom Bregenzer Segel-Club bei den 30ern und Conrad Rebholz vom Württembergischen Yacht-Club bei den 45ern.