Wenig bis sehr wenig Wind

„Ihr habe heute viel bekommen, aber keinen Wind,“ so fasste der Präsident des Kreuzlinger Yacht-Clubs, Rolf Zwicky, die Kreuzlinger Classic Regatta zusammen. Elf Lacustre und sieben 45 qm Nationale Kreuzer parkten auf dem Wasser. Der Wettfahrtleiter Lee Völker hatte es schwierig. „Es hatte einfach zu wenig Wind.“ Am Samstag drehten die Häuchlein unter den vielen Regenwolken hin und her – es gab es keine zählbaren Ergebnisse. Am Sonntag immerhin war es trocken, aber die nur noch tief stehende Sonne verhinderte eine früh einsetzende Thermik. So wurde die erste Wettfahrt am Sonntag abgeschossen. Die zweite ließ der Wettfahrtleiter durchlaufen. „Ich weiß, die Bedingungen waren nicht optimal, aber dafür kann keiner was.“ So blieb es bei einem bodenseetypischen Lauf.

Eine Besonderheit gab es noch bei der Kreuzlinger Classic Regatta. Lacustre und 45er starteten gemeinsam, die Veranstaltung sollte durch eine Yardstickwertung aufgewertet werden. „Ich hatte große Hoffnung in das neue Format gesetzt,“ meinte YCK-Präsident Rolf Zwicky. „Es war ein Versuch, aber wir werden ihn nicht wiederholen.“

„Ich hoffe aber, dass es die wunderbare Paella im nächsten Jahr wiedergibt,“ meinte Lacustre-Präsident Ernst Zollinger zum Abschied. „Die war die Grundlage für ein tolles Fest.“

Bei extrem wenig Wind eine Wettfahrt: Mit Abstand am schnellsten war Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad. Er gewann den einzigen Lauf und bekam gleich zwei Pokale: Den der Lacustreklasse und den der Yardstick-Gesamtwertung. Zweiter wurde Christian Kienzle vom Verein Simpl (Segeln im Meilener Pool), den dritten Platz belegte Wolfgang Birkle vom Segler-Verein Staad.

Bei den 45ern siegte Daniel Heine vom Yacht-Club Langenargen.

Die Ergebnisse

Lacustre und 45er zusammen beim Start. Foto Reinli

Lacustre und 45er zusammen beim Start. Foto Reinli

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