Stochern im Nebel

14 Lacustre sind am Wochenende in den Bregenzerwald nach Bad Reuthe, Mellau und Damüls gekommen. Josef Bitsche hatte das bald schon traditionelle Skiwochenende organisiert. „Der Bregenzerwald hat sich entwickelt“, begründet Josef die Wahl des Ziels. „Es ist einfach schön hier – und für alle bezahlbar geblieben.“

Ein Teil der Truppe reiste schon am Freitagabend an, um rechtzeitig mit den ersten Sonnenstrahlen auf der Piste zu sein. Die Sonne machte sich rar, also gab es zuerst ein gemütliches Frühstück, zusammen mit den Nachzüglern aus Bregenz, Hard und Lindau.

Links die Skitourengeher Jeanette, Ernst und Sigi, rechts die Beherrscher der Pisten: Josef und Kurt.

Links die Skitourengeher Jeanette, Ernst und Sigi, rechts die Beherrscher der Pisten: Josef und Kurt.

Im Skigebiet Mellau-Damüls teilte sich die Gruppe. Fünf Teilnehmer klebten sich Felle unter die Ski und marschierten aufs Portler Horn (2010 Meter) und das Kleine Damülser Horn (1929 Meter).

Die anderen blieben auf der Piste und machten Meilen mit den Ski. Die Abfahrt am Nachmittag (die Pistengeher waren schon wieder unten) wurde abenteuerlich. Der den ganzen Tag dräuende Hochnebel entwickelte sich zum Tiefnebel, auf der Abfahrt sah man nicht mehr von einer Markierungsstange zur nächsten. Es kamen aber alle unten glücklich an.

Die Abfahrt im dichten Nebel. Orientieren konnte man sich nur an den Stangen alle 20 Meter. Weder Josef, Kurt, Wolfgang, Regine oder Thomas hatten ihr Nebelhorn dabei. Ohne Nebel wäre 30 Meter hinter den Skifahrern eine große Baumgruppe zu sehen.

Die Abfahrt im dichten Nebel. Orientieren konnte man sich nur an den Stangen alle 20 Meter. Weder Josef, Kurt, Wolfgang, Regine oder Thomas hatten ihr Nebelhorn dabei. Ohne Nebel wäre 30 Meter hinter den Skifahrern eine große Baumgruppe zu sehen.

Am Abend gab es im Hotel ein riesiges Buffet für alle, Ernst spendierte den Wein. „Weil es so schön ist, dass wir Lacustre-Segler uns nicht nur im Sommer auf dem Wasser treffen, sondern auch im Winter auf der Piste.“

Am Sonntag schien dann endlich die Sonne. Das Skigebiet glänzte im Licht – aber nur bis zum Nachmittag, dann zogen wieder Wolken auf. Sie blieben jedoch in der Höhe.

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