Lacustre Frühlingsregatta YCR

Die Frühlingsregatta oder wie man zu zweit mit der Intermediate doch nicht ganz im Abseits landet.

Es scheint mein Schicksal zu sein, im ersten Lauf einer Regatta auf den vierten Platz zu segeln. An und für sich ja nicht schlecht für einen „Pensionisten“ aber immer mit der schönen Aufgabe verbunden, einen Bericht über die Regatta zu schreiben. Nun also kommen wir zu den Fact’s.

Die internationale Pfingstregatta scheint nicht mehr so en vogue zu sein bei den Lacustre-Seglern. Jedenfalls haben an der Pfingstregatta nur gerade mal 10 Boote die Startlinie gekreuzt, währendem an der Frühlingsregatta deren 13 regattiert haben. Es scheint so, dass das Pfingstwochenende sich mehr zu einem Familienwochenende als zu einem Segelwochenende mausert. Meine Verwandt-schaft hatte schon vor langer Zeit ein Einsehen und den „Familientürgg“ auf das Wochenende nach Pfingsten verlegt, sodass ich den Sonntag im Kreise meiner Familie anstatt an der Pinne vor Rapperswil verbracht habe… im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich an der Pinne wohl besser aufgehoben gewesen wäre…

Einige Lacustriers wie die 29, die 157, die 189, die 247 und die 262 haben sich erst an der Frühlings-regatta gezeigt und ihre neuen Segel ausgerollt. Die Welt ist voller Überraschungen. So ist Tim Schulten – ex-Mittschiffer des 107 – nach langen Jahren Lacustreabstinenz wieder zur Lacustreszene zurückgekehrt  – als Mittschiffer von 262. Welcome back Tim and a warm welcome to the new crew and owner of 262. Great to have you with us.

Im Winter hat mich das Umbaufieber gepackt und mit meinem Bootsbauer – Steve Roffler – haben wir auf Intermediate umgerüstet. Ein einfacher Entscheid aber zeitintensiv und teuer in der Umsetzung. Wir haben Beschläge selber angefertigt (ich bin zum ersten Mal in meinem Leben an einer Drehbank, einer Fräsmaschine und einer Schleifmaschine gestanden und habe Beschläge produziert). Das Resultat kann sich sehen lassen und es läuft gut. Die Geschwindigkeitsunterschiede sind minimal und bei etwas steiferen Winden so 3 -4 Bft. läuft das Intermediate besser (herzlichen Dank an Stephan Frank für die Überlassung seiner Intermediate). Auch das Handling für die Crew ist viel einfacher ganz zu schweigen vom besseren Ausblick für den „Stüürli“. Aber nicht gut genug um den Zobl’s nahe zu kommen. Die lieben 257-er segeln in einer anderen Liga, das muss ich neidlos eingestehen.

Am Samstag wie am Sonntag fuhr die 240 nur zu zweit. Dank Intermediate und gutem Handling hat das eigentlich sehr gut geklappt bis auf den Downwind. Dort hätten wir dann zwei zusätzliche Hände gut gebrauchen können. Am Sonntag hat mich mein Vorschoter jedenfalls sehr gut an der Pinne vertreten….danke René.

Die Windbedingungen vor Rapperswil waren gut. Ein leichter und drehender Rosenwind am Samstag wie am Sonntag hat insgesamt fünf Läufe ermöglicht. Die Youngsters von der 201 haben nichts anbrennen lassen und vor den erfahrenen Crack’s verdient den Sieg heimgeholt. Herzliche Gratulation. Die Winddreher und der schwache Wind haben das Feld während den verschiedenen Läufen stark durcheinander gewürfelt und jede Crew hat mal einen Streicher gefahren.

Beim Schreiben dieses Berichts habe ich mir mal die Rangliste intensiv angeschaut und weiss nicht recht, ob sich der liebe Stephan Züger – Wettfahrtleiter – ein wenig gar stark „zum Fenster“ rausgelehnt hat. Bei der Lucy 247 – gesteuert von Walter Ingold – ist als Crew Max und Moritz aufgeführt. Ich weiss da nicht recht, ob Max und Moritz dem Walter ähnliche Streiche während der Regatta gespielt haben wie sie die Witwe Bolte und der Lehrer Lämpel erlebt haben. Aufgrund der Rangliste ist dies nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber wir werden ja spätestens an der Schweizermeisterschaft aufgeklärt werden….Auch kann ich mich nicht erinnern eine Gudrun Darling an Bord gehabt zu haben….aber man weiss ja nie …. vielleicht dann an der nächsten Regatta.

Dem Wettfahrtleiter Stephan Züger und seiner Crew sowie den Helferinnen und Helfern an Land sei an dieser Stelle ganz herzlich für den tollen Einsatz gedankt. Wir kommen gerne wieder.

Ich freue mich schon heute auf unseren nächsten Treffpunkt: Die SM in Grandson anfangs Juli 2017.

Kaspar Wälti 240

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