Ski ohne Safari

Die für Sonntag, 11. März vorgesehene Skisafari wurde ins zehn Kilometer entfernte Gargellen verlegt. Schuld war die Vorarlberger Lawinenkommission: Sie hatte die Skiabfahrt als momentan lawinengefährlich eingestuft und gesperrt. Kurzfristig entschlossen sich die 14 Lacustre-Segler und Freunde, dann eben einen Skitag in Gargellen einzulegen. „Wenn wir schon da sind, müssen wir nicht sofort wieder heimfahren. Hauptsache, wir stehen auf dem Ski“, meinte Ebo Magg, der von der Alb die weiteste Anfahrt hatte. Gargellen hatte schöne, gepflegte Pisten, wenig Leute und viel Nebel an diesem Tag zu bieten. „Das macht aber nichts, die Hütten sind ursprünglich hier, ohne großen Kommerz – und im Nebel passen wir gegenseitig auf uns auf, damit keiner verlorengeht“, gab Skitag-Organisator Josef Bitsche die Marschroute aus. Tatsächlich waren die äußeren Bedingungen nicht perfekt, aber das ist so ähnlich wie an einem nieseligen Tag bei einer Mittwochsregatta oder bei der Far Niente. „Ist man erst einmal draußen, war es trotzdem ein schöner Tag im Freien“, meinte Josef Bitsche. „Und im nächsten Jahr nehmen wir einen neuen Anlauf zur Skisafari. Garantiert zu lawinenfreien Zeiten“.
Stephan Frank

 

This entry was posted in Allgemeines. Bookmark the permalink.

Comments are closed.